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Lexikon

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Geffke-Kaasch, Herta (1893 - 1974)

SED-Politikerin. Herkunft aus Stettiner Arbeiterfamilie, Volksschule, Hausgehilfin, Mitbegründerin der USPD, Teilnahme an der "Novemberrevolution" 1918 als Mitglied des Stettiner Arbeiter- und Soldatenrats, 1920 - 1924 Mitglied der KPD-Bezirksleitung Pommern sowie Abgeordnete des Preußischen Landtags, 1921 Delegierte des Dritten Weltkongresses der Kommunistischen Internationale und des Zweiten Internationalen Frauenkongresses in Moskau, 1929 - 1933 Sekretärin der KPD-Bezirksleitung für Frauenarbeit bzw. Bezirkssekretärin der Roten Hilfe Deutschlands im Rheinland, im Saarland sowie in Baden, 1933 zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt, 1937 - 1945 Näherin in Stettin und Wiederaufnahme der illegalen Parteitätigkeit, 1943/1944 Mitglied der Empacher-Krause-Widerstandsorganisation. Seit Mai 1945 Mitarbeit in der Initiativgruppe Sobottka, 1945 - 1949 Mitglied der KPD/SED-Landesleitung, Referentin für Sozialfragen in der Abteilung Innere Verwaltung der Landesverwaltung, 1945/1946 Leiterin des Landesjugendamtes, 1946 - 1948 Sekretärin für Frauenfragen im SED-Landesvorstand, Dezember 1946 - Oktober 1950 Mitglied und Dritte Vizepräsidentin des Landtags, März 1949 - 1958 Mitglied bzw. stellvertr. Vorsitzende der Zentralen Parteikontrollkommission der SED. 1958 - 1962 Tätigkeit am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED. 1912 SPD, 1917 USPD, 1919 KPD, 1946 SED.

Quellen: Geschichte (1986)

Bearbeiter: Rolf Bartusel

 

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